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Bald ist es wieder soweit. Die neuen Vertreter des EU-Parlaments werden gewählt. Doch wie funktionieren diese Wahlen eigentlich?

 

(c) Thorben Wengert / pixelio.de

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Was wird gewählt?

Die Wahllokale sind bei uns am 25. Mai geöffnet. Ziel ist es, die Abgeordneten für das EU-Parlament zu wählen. Dieses Jahr werden europaweit 751 Vertreter gewählt. Jeder der 28 EU-Mitgliedsstaaten erhält dabei eine bestimmte Anzahl an Mandaten. Diese Anzahl wird durch die Bevölkerungszahl des jeweiligen Landes ermittelt, d.h. der bevölkerungsreichste Staat erhält die meisten Mandate. Mit 96 Mandaten stellt Deutschland damit die meisten Vertreter.

 

Wie wird gewählt?

Bei den Wahlen folgt jedes Land bis auf wenige Regelungen eigenen Gesetzen. In Deutschland wird am 25. Mai gewählt. Dabei hat jede Wähler eine Stimme zur Verfügung, die er der Partei seiner Wahl geben kann. Diese stellen jeweils ihre Kandidatenlisten auf, für die sich der Wähler, aber nur gesamt entscheiden kann. Das bedeutet, dass die Wähler ihre Stimme ihrer bevorzugten Partei geben können, auf die vorgeschlagenen Kandidatenlisten aber keinen direkten Einfluss haben.

 

Wie funktioniert die Auswertung?

Diese funktionieren nach dem Prinzip der Verhältniswahl. Das bedeutet, dass sich die Anzahl der Mandate, die eine Partei bekommt, danach richtet, wie viel Prozent der Stimmen der Gesamtwählerschaft sie erhalten hat. Dabei gibt es in Deutschland keine Fünf-Prozent-Hürde mehr. Dadurch haben auch kleine Parteien eine Chance durch dem prozentualen Stimmanteil in das EU-Parlament einzuziehen.

 

In diesem Video der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb werden noch einmal die wichtigsten Infos leicht und übersichtlich erklärt:

 

http://www.youtube.com/watch?v=WY4aKLToviU

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