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Die 3-Wichtigsten Themen der Wahl in 3-Tagen. TAG 2: ARBEIT

(c)   Dieter Schütz  / pixelio.de

Gemeinsam erfolgreich für Deutschland“ versus „Das Wir Entscheidet“

Die Christlich Demokratische Union“ versus „Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands“

Teflon-Kanzlerin Angela Merkel“ versus „Mittelfinger-Skandal Peer Steinbrück“

Kurz und Knapp, bei POLTEC, ein Vergleich der Parteiprogramme für die BW’13 in sechs Tagen.

 

Das Zweite Thema: ARBEIT

 

CDU/CSU

 

Die Vollbeschäftigung ist ein anerkanntes Ziel der Union, während sie einen Mindestlohn der Regierung ablehnt. Stattdessen sollen die Tarifpartner Mindestlöhne in Bereichen ohne Tariflohn festlegen.

[…]für die Bereiche, in denen es keine Tarifverträge gibt, die Tarifpartner gesetzlich in die Pflicht nehmen. Sie sollen gemeinsam in einer Kommission einen tariflichen Mindestlohn festlegen, wobei die unterschiedlichen Situationen in den Regionen und Branchen berücksichtigt werden können. Eine Lohnfestsetzung durch die Politik lehnen wir ab.“

Des weiteren sieht die Union, Zeitarbeit und befristete Verträge als gut, für die berufliche Integration, an. Auch soll eine Festanstellung von jugendlichen der Regelfall bleiben (bzw. werden).

Wir sehen aber auch in anderen Formen von Arbeitsverhältnissen wie Zeitarbeit und Befristungen die Möglichkeit, berufliche Perspektiven zu schaffen und beispielsweise Auftragsspitzen zu bewältigen.“

Jedoch sollen Zeitarbeiter den selben Lohn erhalten wie festangestellte Mitarbeiter. „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort“.

In einem Absatz geht die CDU/CSU-Fraktion noch auf die psychischen Folgen der ständigen Erreichbarkeit in der modernen Arbeitswelt ein. Auch hier sollen jedoch Arbeitnehmer und Arbeitgeber einen eigenen Konsens finden.

Wir sind davon überzeugt, dass auch hierbei die besten Lösungen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern partnerschaftlich gefunden werden müssen.“

 

Fazit:

Die Union will grundsätzlich nicht wirklich viel an dem momentanen Arbeitsverhältnissen ändern. Grundsätzlich, so liest sich das Programm, passt alles weitestgehend so wie es ist. Die Vollbeschäftigung die die CDU anstrebt ist ein gutes Ziel, jedoch sollte man von einer Vollbeschäftigung alle die abziehen, welche in Programmen der Arbeitsagenturen sind und welche von ihrem Lohn nicht leben könnten und somit noch Sozialleistungen erhalten müssen.

 

Mit einem Klick zum Programm der CDU/CSU
Mit einem Klick zum Programm der CDU/CSU

SPD

 

8,50 Euro. Das ist das Schlagwort der Arbeits-Kampagne der Sozialdemokraten. Ein einheitlicher flächendeckender Mindestlohn.

Mit einem einheitlichen und flächendeckenden Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro in Ost und West“

Auch wie die SPD die Anzahl der Leiharbeitsverträge und Zeitarbeiter zurückdrängen durch einer Erhöhung der rechtlichen Hürden. Sozialversicherungspflichtige Jobs sollen wieder zur Norm werden.

Die Zahl der Beschäftigten in Leiharbeit und mit Schein-Werkverträgen, in befristeten und geringfügigen Arbeitsverhältnissen steigt zu Lasten unbefristeter und sozial abgesicherter Normalarbeitsverhältnisse. Diesen Trend wollen wir umkehren. Sozial abgesicherte und gute Arbeit muss wieder die Norm sein.“

Dies trifft aber auch den Bereich der sogenannten Minijobs, der künftig besser sozial Abgesichert sein soll. Auch für diese „Nebenjobs“ soll der tarifliche Mindestlohn gelten.

Sowie die Union geht die SPD auf die psychischen Belastungen der modernen Arbeitswelt, mit E Mail und SMS ein. Jedoch geht sie im Vergleich zur CDU noch weiter und will eine sogenannte „Anti-Stress-Verordnung“ einführen.

Wir wollen, dass die Umsetzung von Gefährdungsbeurteilungen in den Betrieben stärker kontrolliert wird, insbesondere hinsichtlich psychischer Belastungen. Wir wollen mit einer Anti-Stress-Verordnung im Arbeitsschutzrecht mehr Verbindlichkeit schaffen“

 

Fazit:

Ein Mindestlohn ist ein guter Ansatz, ob dieser jedoch flächendeckenden und über alle Branchen hinweg gleich sein sollte ist fraglich. Alleine die Preislichen Unterschiede, von Benzin bis zur Miete variieren zwischen den Bundesländern und noch enormer in dem West – Ost Gefälle. So sind Lebenskosten im Osten im Schnitt niedriger als im Westen. Bei gleichem Lohn bliebe einem im Osten Beschäftigten mehr übrig als einem Arbeiter im Westen. Trotz gleicher Arbeit. Die SPD versucht sehr stark in ihrem Konzept sich als „Die Arbeiterpartei“ zu etablieren, welche sie noch vor Schröder waren. Es sind gute Ansätze jedoch ob man sie so entsprechend umsetzen sollte ist fraglich und inwieweit die Märkte mitspielen. Besonders kritisch dürfte neben den 8,50 € auch die Änderungen am Verhältnis der Minijobs sein. Sollte die SPD dies so umsetzen könnten besonders Studenten und Schüler mit Nebenjobs betroffen sein.

 

Mit einem Klick zum Programm der SPD
Mit einem Klick zum Programm der SPD

von Nathanael Meyer

 

DREI Themen DREI Tage – Der Poltec Wahlprogramm Check.

Tag 1

 

Am 22. September sind Wahlen!

 

Hier nochmal:

 

Die Programme der beiden großen Parteien.

CSU/CDU

SPD 

Ich bin der Gründer und Chefredakteur von PolTec-Magazin und Student an der Technischen Hochschule Nürnberg GSO im Fach Technikjournalismus und Technik-PR (seit dem Wintersemester 12/13).
Gerne folgt mir auch auf meinen sozialen Kanälen 🙂
Ich bin der Gründer und Chefredakteur von PolTec-Magazin und Student an der Technischen Hochschule Nürnberg GSO im Fach Technikjournalismus und Technik-PR (seit dem Wintersemester 12/13). Gerne folgt mir auch auf meinen sozialen Kanälen :)

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