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Was ist besser für Deutschland? Eine Analyse

Eine Neuauflage von Schwarz-Gelb oder doch eine Große Koalition aus CDU und SPD. Zwei Tage vor der Wahl ist noch alles denkbar. Kommt die FDP in den Bundestag, reicht es für SPD und Grüne. POLTEC analysiert zwei mögliche Kombinationen, auf Möglichkeit, Inhalt/Konzept und mögliche Ministerrollen.

Schwarz-Gelb II versus Schwarz-Rot

 

Die Koalition aus Schwarz-Gelb

 

Möglichkeit

Die FDP kämpft um Zweitstimmen der Union, hat alle anderen Optionen längst ausgeschlossen. Sollte es für Schwarz-Gelb nicht reichen, werden die Liberalen wohl in die Opposition gehen, sollten sie die fünf-Prozent Hürde erreichen.

In der Union hadern viele mit der Schwarz-Gelben Koalition und erinnern sich an ihre Streitigkeiten der vergangenen Legislaturperiode. Anders als die Liberalen haben die Christdemokraten andere Optionen mitnichten ausgeschlagen. Sollte es jedoch für Schwarz-Gelb reichen wird Merkel sich nicht anders entscheiden.

 

Inhalt/Konzept

Differenzen sind gegeben.

Die FDP setzt sich für eine Abschaffung der Solidaritätssteuer ein und für eine Senkung weiterer Steuern. Darüber hinaus sollen die Bürgerrechte mehr geschützt werden.

Die CDU dagegen ist für schärfere Sicherheitsgesetze und gegen Steuersenkungen. Sie setzt sich für eine Art Mindestrente ein und ist für Branchenspezifische Mindestlöhne.

Einzig in Thema Krisenbewältigung (für Europa) sind sich die beiden Parteien einig.

 

 

Ministerrollen

Merkel bleibt Kanzlerin, und Westerwelle wahrscheinlich Außenminister. Welche Rolle FDP-Parteichef Rösler bekommt ist zweifelhaft, möglich ist der Posten des Vizekanzlers. Auch die Rolle des FDP Spitzenkandidaten Reiner Brüderle ist offen.

Sicher ist, die FDP wird nicht so stark abschneiden wie noch vor vier Jahren und somit auch weniger Minister stellen.

Die Große Koalition aus Schwarz-Rot

 

Möglichkeit

Nach vier harten Jahren, mit viel Streitigkeiten, erinnern sich viele in der Union an die Jahre in der große Koalition zurück. Eine stabile Krisenlösung, Angela Merkel und ihr damaliger Finanzminister Peer Steinbrück standen als Partner hintereinander. Die CDU hat die Große Koalition auch bisher nicht ausgeschlossen.

In der SPD ist die Stimmung anders, nach der letzten großen Koalition stieg nur die Union in der Wählergunst und die SPD erlebte ein Debakel. Ausgeschlossen hat die SPD eine Zusammenarbeit mit den Christdemokraten nicht, jedoch wäre es nicht ihre erste Wahl. Sollte es keine andere Möglichkeit geben wird sich die SPD beugen, jedoch versuchen so viel wie möglich rauszuholen.

 

Inhalt/Konzept

Große Übereinstimmung Inhaltlich.

Beide Parteien fordern eine Mindestrente sowie Mindestlöhne, auf welche man sich schnell verständigen Könnte. Die Anhebung des Spitzensteuersatzset, wie die SPD fordert, könnte in Zusammenarbeit mit der CDU auch durchgebracht werden. Genauso könnte die SPD bei dem von der Union geforderten Familiensplitting mitziehen. Die Parteiprogramme beider Parteien unterscheiden sich nur noch geringfügig. Streitpunkt könnte die Bewältigung der Eurokrise sein, so macht sich die SPD für Eurobonds stark, die CDU ist vehement dagegen. Weiterhin die Rente mit 67, und das von der CSU durchgeboxte Betreuungsgeld, welches die SPD wieder abschaffen möchte.

 

Ministerrollen

Merkel bleibt Kanzlerin, SPD-Chef Gabriel wird wahrscheinlich Vizekanzler. Peer Steinbrück (SPD) hat sein Veto gegeben unter Merkel zu arbeiten, deshalb bleibt höchstwahrscheinlich Schäuble (CDU) Finanzminister. Außenminister könnte Frank-Walter Steinmeier (SPD) werden.

 

Vergessen sollte man jedoch nicht, das alle Prognosen durch ein kleine Änderung am Ausgang der Wahl ihre Gültigkeit verlieren. Sollte es die AfD oder Die Piraten in den Bundestag schaffen zum Beispiel.

 

 

 

von Nathanael Meyer

 

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Ich bin der Gründer und Chefredakteur von PolTec-Magazin und Student an der Technischen Hochschule Nürnberg GSO im Fach Technikjournalismus und Technik-PR (seit dem Wintersemester 12/13).
Gerne folgt mir auch auf meinen sozialen Kanälen 🙂
Ich bin der Gründer und Chefredakteur von PolTec-Magazin und Student an der Technischen Hochschule Nürnberg GSO im Fach Technikjournalismus und Technik-PR (seit dem Wintersemester 12/13). Gerne folgt mir auch auf meinen sozialen Kanälen :)

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