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Milliardenverlust durch die Energiewende

© Uwe Schlick / pixelio.de

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Milliarden an Euro pumpte die Bundesregierung in die Öko-Industrie, nun aber schwinden die Solar und Biosprit Branchen zunehmend. Der Strom jedoch wird immer mehr zum Luxus. Wie die Bundesregierung Steuergelder zum Fenster rausschmeißt.

Investition, welche mehr als eine halbe Billiarde Euro verschlingen, sind notwendig um die Energiewende zu stemmen. Dies ohne die Milliarden Subventionen an die Öko-Industrie oder den notwendigen Umbau von Wohnflächen, welche energetisch saniert werden müssen. Die Bundesregierung berechnet dafür nochmals Zusatzinvestitionen in Höhe von 300 Milliarden Euro,     in  einem Zeitraum bis 2050.

 

Doch laut der Bundesregierung hat dies natürlich Vorteile:

  • Durch die Subventionierung von Öko-Branchen entstehen Arbeitsplätze.

 

Eine der größten Abnehmer war die Solarzellen und Modulfertigung, mit über 100 Milliarden Euro Beihilfen in den letzten zwanzig Jahren.

Laut Amtlichen Zahlen beschäftigt diese Branche nur noch etwa 6000 Arbeitnehmer, so Welt.de.

Ähnlich ergeht es momentan den Herstellern von Biosprit. Das Problem ist die Konkurrenz aus Asien welche billiger produziert und verkauft. Fazit: Öko-Strom ist teuer vielleicht sogar teurer als herkömmlicher Strom.

Für uns kann nicht gelten ,Energiewende um jeden Preis‘. Für uns muss gelten ,Energiewende zu bezahlbaren Preisen‘“, sagte Altmaier am Dienstag bei einem Fachgespräch zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Sitzungssaal der Unionsfraktion im Reichstag, so taz.de.

Die früheren Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne) und Sigmar Gabriel (SPD) hätten sich darauf verlassen, dass fossile Energien immer teurer würden und die Mehrkosten des Ökostroms deshalb dahinschmelzen. Der unerwartete Gasboom in den USA habe aber die Preise für Erdgas und Kohle auf den Weltmärkten fallen lassen, so dass auch der Börsenstrompreis in Deutschland gesunken sei – damit steige die EEG-Umlage zur Finanzierung der Energiewende.

Die EEG-Umlage (Erneuerbare-Energien-Gesetzes) gleicht die Differenz des Strompreises am Markt und dem garantierten Abnahmepreis für Anleger aus. Einzig sinkt der Börsenstrompreis, steigt die Höhe der Umlage und dies kann zu einem steigenden Strompreis für die Endverbraucher führen.

Unter den Vorzeichen, „Sicher – Bezahlbar – Umweltfreundlich“ will die Bundesregierung die Energiewende umsetzen. Sicher, sicherer als Atomkraftwerke wird die Zeit zeigen. Umweltfreundlich, sicher sind Windkraftwerke umweltfreundlicher als Kohlekraftwerke, aber auch Windkraftanlagen haben Nachteile. Bezahlbar: im EU-Vergleich von 2011 war in keinem Land der Strom so teuer wie in Deutschland (25,3 ct/kWh).

 

von Nathanael Meyer

 

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Ich bin der Gründer und Chefredakteur von PolTec-Magazin und Student an der Technischen Hochschule Nürnberg GSO im Fach Technikjournalismus und Technik-PR (seit dem Wintersemester 12/13).
Gerne folgt mir auch auf meinen sozialen Kanälen 🙂
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