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Hier geht es weiter mit dem zweiten Teil zum Thema „Weltwunder der Antike“.

Was sind die sieben Weltwunder der Antike? Welche haben die Zeit überdauert, und warum wurden die Bauwerke eigentlich zu „Weltwunder“?

 Ein Zweiteiler.

 

  1. Das Mausoleum von Halikarnassos

Es war das Grabmal des persischen Satrapen (so wurden die Statthalter des Perserreichs genannt) Maussolos und wurde in der antiken griechischen Stadt Halikarnassos (liegt in der heutigen Türkei) von etwa 368 bis 350 v. Chr. errichtet. Auf einem Fundament von 32 m mal 38 m stehend, erreichte das Bauwerk eine Höhe von 46 Meter. Dabei war es im Inneren prächtig verziert, mit übergroßen Skulpturen, Säulen und Relieffriese. Es wurde im 13. Jahrhundert bei einem Erdbeben zerstört.

 

Hängende Gärten von Babylon - Rex

Die hängenden Gärten von Babylon / wikimedia commons

 

  1. Die hängenden Gärten von Babylon

Um dieses Weltwunder ranken sich viele Mythen. So sollen die Gärten, die auch die hängenden Gärten der Semiramis genannt werden, von ebendieser Königin errichtet worden sein. Mittlerweile geht man aber davon aus, dass König Nebukadnezar II. (605 bis 562 v. Chr.) diese 200 Jahre später gebaut hatte. Nach einer Legende errichtete er sie, um seiner Frau Amyitis, die sich nach der grünen Landschaft ihrer Heimat sehnte, das Leben in Babylon zu erleichtern. Bereits 100 v. Chr. sollen sie größtenteils zerstört gewesen sein.

 

Koloss von Rhodos

Der Koloss von Rhodos

  1. Der Koloss von Rhodos

Er wurde von den Rhodiern zu Ehren des Sonnegottes Helios errichtet. Die Statue war aus Bronze gegossen und ungefähr 30 Meter hoch. Sie wurde nach einer Bauzeit von zwölf Jahren um 292 v. Chr. fertiggestellt. Knapp 66 Jahre später wurde sie bei einem Erdbeben zerstört.

 

 

 

 

  1. Der Leuchtturm von Pharos

    Leuchtturm von Pharos

    Der Leuchtturm von Pharos / wikimedia commons

Wurde auf der Insel Pharos errichtet und gilt mit seiner Höhe von ca. 120 Metern bis heute als der höchste Leuchtturm der jemals gebaut wurde. Er wurde von etwa 299 bis 279 v. Chr. errichtet, und im 14. Jahrhundert bei Erdbeben zerstört.

 

 

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