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Quelle: Fitbit Inc.

Quelle: Fitbit Inc.

Auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas sind die sogenannten Wearables eines der wichtigsten Trends. Sie sollen uns besser mit unserer Umwelt vernetzen und verhindern, dass wir unser Leben verschlafen.

Viele Hersteller wie Samsung, Sony, Qualcomm oder Pebble haben mit ihren Smartwatches den Durchbruch versucht, konnten sich aber bislang noch nicht durchsetzen. Dennoch treiben sie die Entwicklung ihrer Geräte weiter voran, um nicht wie schon 2007 vom Smartphone-Boom überrumpelt zu werden.

So entstehen auch Geräte wie das Fitbit-Flex Armband, das uns motivieren soll, uns mehr zu bewegen und einen aktiveren Lebensstil anzustreben. Das passt gut, denn laut einer Studie des Wissenmagazins P.M. verschlafen wir die meiste Zeit unseres Lebens. 24 Jahre und vier Monate schlafen wir durchschnittlich im Leben. Gleich danach kommen Fernsehen und das Unterhalten mit 12 Jahren, auf dem vierten Platz das Arbeiten mit acht Jahren. Traurig, nicht einmal zwei Jahre wenden wir für Sport oder andere Freizeitaktivitäten auf. Das kann auf lange Sicht zu gesundheitlichen Schäden führen.

Die smarten Armbänder sollen dank verschiedener Sensoren unseren Schlaf, Kalorienverbrauch und unsere Bewegung überwachen, analysieren und auf dem Smartphone oder Computer übertragen. So sollen wir uns über unseren Lebensstil klarer werden und aktiver Leben.

Ob das wirklich die Lösung gegen den inneren Schweinehund ist oder das Gerät nach ein paar Wochen sein Dasein in der Schublade fristet, wird sich noch herausstellen. Zumindest ist es ein guter Ansatz, um uns bewusst zu machen, wie viel Zeit wir wofür verwenden und diese besser einzuteilen.

Santiago Reinbold

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